Transkutane Vibrationsstimulation

Chronische Schmerzsyndrome* zu behandeln, ist mit transkutaner (durch die Haut) Vibrationsstimulation möglich. Zuvor wird auf einer Schmerzkarte die wesentliche Hautirritation örtlich und in der Intensität bestimmt. Durch die Stimulierung der Mechanorezeptoren unter der Haut werden die Tastnerven angesprochen. Dies trägt beträchtlich zur Rehabilitation einer Re-Sensibilisierung bei.

Mit der transkutanen Vibration auf Distanz kann die Behandlung wirksam unterstützt werden, um zu einer angepassten Hautwahrnehmung zu gelangen.

Ziel der Re-Sensibilisierung durch die transkutane Vibrationsstimulation ist es, schrittweise immer näher an den Schmerzpunkt, die Hand bzw. den Fuß der mechanischen Vibrationen auszusetzen - die tolerierbare Schwelle des Schmerzes - wird durch die Vibration günstig beeinflusst.

Die dafür empfohlene Vibration benötigt ein spezielles Vibrationsgerät mit veränderbarer Amplitude bei gleicher Frequenz. Damit kann Vibration einfach und effiziente eingesetzt werden, um Patienten mit einem somatosensorischen Problem zu behandeln.

*Chronische Schmerzsyndrome sind: z. B. bei Sehnenentzündungen, wechselnde Schmerzwahrnehmung, z. B. bei Neuralgien, lang anhaltende Schmerzwahrnehmung, z. B. bei Neurome, CRPS: Complexes regionales Schmerzsyndrom.

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